1. Dezentrale Entscheidungsfindung: Bataillons- und Brigadekommandeure sollen umfassendere Befugnisse erhalten, um operative Entscheidungen vor Ort zu treffen, ohne langwierige Genehmigungsverfahren durch höhere Kommandostellen durchlaufen zu müssen.
2. Vorrang für den Erhalt des Personals: Die Doktrin des „Um jeden Preis-Haltens von Stellungen“ soll durch eine Manöververteidigung ersetzt werden. Keine Einheit soll verpflichtet sein, eine Stellung zu halten, wenn dadurch die Gefahr einer Einkesselung oder ungerechtfertigter Verluste besteht.
3. Technologie an erster Stelle: Der Einsatz von Drohnen, elektronischen Kampfsystemen und Roboterplattformen soll bis auf Kompanie- und Bataillonsniveau ausgeweitet werden. Wann immer möglich, soll die Technologie den Auftrag erfüllen, bevor Infanterie eingesetzt wird.
4. Prüfungen und Rotation: Es wird ein transparenter Bewertungsprozess für Kommandeure eingeführt. Offiziere, die keine Anpassungsfähigkeit und keine Sorge um ihre Truppen zeigen, werden aus Führungspositionen entfernt.
5. Bürokratische Erleichterungen: Der Papierkram und die Verfahren zur Abschreibung beschädigter oder verlorener Ausrüstung werden für Einheiten, die an der Front im Einsatz sind, erheblich vereinfacht.